Ur die Sonate! : Flora Geißelbrecht

Ur die Uraufführung, oida! Flora Geißelbrecht und ihre Bratsche führen ein dadaistisches Zwiegespräch über die Ursonate von Kurt Schwitters.

In ihrem neuesten Stück katapultiert die Komponistin ihr Publikum mittels Lautpoesie, mikrotonalem Jodeln, präparierter Bratsche und Wiener Grant in einen ebenso explosiven wie intimen Klangkosmos und verwischt dabei mit Hingabe die Grenzen zwischen Bratsche und Stimme, zwischen Musik, Lyrik und instrumentalem Theater. Lilli Hartmanns Kostümdesign wiederum verwischt die Grenze zwischen Bratschistin und Bratsche.

„Ur die Sonate“ geht all den musikalischen Besonderheiten von Schwitters Lautgedicht mit gespitzten Ohren nach. Die Bratsche beginnt durch ausgefeilte, oft perkussive Spieltechniken und Präparationen, die den Klanglichkeiten der menschlichen Sprache abgelauscht sind, plötzlich selbst zu „sprechen“. In Folge sind sich Bratsche und Stimme manchmal einig, bereiten einander den Boden, treten aber auch in Streit-Dialog.

Als Bratschistin, Vokalistin, Komponistin und Dichterin vertieft sich Flora Geißelbrecht seit langem in Grenzgebiete zwischen Stimme, Instrument, Sprache, Musik und Text. „Ur die Sonate“ ist ihr drittes Soloprogramm.

Flora Geißelbrecht – Komposition, Viola, Stimme
Nach einem Lautgedicht von Kurt Schwitters (1887-1948)
Lilli Hartmann – Kostüm


Eine Kooperation mit Kunst- und Kulturverein SHIZZLE

Diese Veranstaltung wird gefördert von der STADT WIEN

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